Dobong-gu, Wohnbezirk im Norden von Seoul, Südkorea.
Dobong ist ein Wohnviertel im Norden Seouls mit vier Bezirken und einer Landfläche von etwa 21 Quadratkilometern. Die Landschaft wird durch Dobong Mountain und die Nähe zum Bukhansan Nationalpark geprägt, was der Region einen Charakter mit natürlichen Elementen verleiht.
Das Viertel wurde 1973 gegründet, als Behörden 22 administrative Bezirke von Seongbuk abteilten und einen neuen Bezirk schufen. Diese Trennung war ein verwaltungstechnischer Schritt, der die Entwicklung des Nordens Seouls zur Zeit des Stadtausbaus widerspiegelt.
Buddhistische Tempel wie Cheonchuksa und Wontongsa prägen das Gesicht des Stadtteils und sind in der Alltagslandschaft präsent. Sie werden von Einheimischen besucht und sind Orte, an denen man die spirituelle Praxis der Region erleben kann.
Der Bezirk hat mehrere U-Bahn-Stationen an den Linien 1 und 4, die eine einfache Verbindung zum Rest Seouls ermöglichen. Mit diesen Verbindungen erreichen Besucher und Bewohner das Zentrum und andere Stadtteile schnell.
Der Bezirk beherbergt die größte Konzentration von Sockenfabriken in Südkorea, viele davon in Kellern von Wohngebäuden untergebracht. Diese versteckte Industrie zeigt, wie kleinere Handwerk und Wohnleben in diesem Viertel nebeneinander existieren.
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