Festung Bukhansanseong, Burganlage in der Provinz Gyeonggi, Südkorea.
Bukhansanseong ist eine Bergfestung in der Provinz Gyeonggi mit ausgedehnten Steinmauern, die sich über das Berggelände erstrecken und mehrere Tore sowie verborgene Durchgänge aufweisen. Die Mauern bilden ein Netzwerk von Wegen und Positionen, das sich durch die raue Berglandschaft windet.
Die Festung wurde 1711 unter König Sukjong erbaut, einige Jahre nach dem Eindringen von Invasoren in die Region. Sie diente als Zufluchtsort und Verteidigungsanlage während turbulenter Zeiten in der koreanischen Geschichte.
Der Name des Ortes stammt von seiner Lage am Berg Bukhansan, wo Mönchssoldaten in den Tempeln lebten und trainierten. Heute erinnern die wenigen erhaltenen Tempelruinen an diese Zeit des militärischen Lebens.
Der Ort ist von verschiedenen Eingängen aus erreichbar und kann zu Fuß erkundet werden, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird. Die Wanderung auf den Mauern und durch das bergige Gelände erfordert gute körperliche Kondition und Vorsicht bei unebenem Untergrund.
Unter den Mauern verborgen sind Brunnen und kleine Wasserspeicher, die es der Festung ermöglichten, monatelang ohne externe Versorgung zu bestehen. Diese Wassersysteme zeigen, wie sorgfältig die Verteidiger lange Belagerungen geplant hatten.
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