Bukhansan, Berg im Norden von Seoul, Südkorea.
Bukhansan ist ein Berg im Norden von Seoul mit drei markanten Granitgipfeln: Baegundae, Insubong und Mangyeongdae bilden eine natürliche Grenze zur Hauptstadt. Die Hänge sind von dichtem Wald bedeckt, während steile Felswände und schmale Grate die oberen Bereiche prägen.
Während der Joseon-Dynastie markierte der Berg die nördliche Grenze von Seoul und beherbergte Befestigungsanlagen zum Schutz der Hauptstadt. Reste der alten Festungsmauern und Tore sind noch heute entlang der Grate zu sehen.
Der Berg galt einst als heiliger Ort für buddhistische Mönche, die seine Täler und Gipfel als Rückzugsorte nutzten. Heute wandern Familien und Wanderer die gleichen Wege, oft mit Pausen an den Tempeln, die zwischen Felsen eingebettet liegen.
Die Wanderwege beginnen an mehreren Eingängen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind, und reichen von einfachen Pfaden bis zu anspruchsvollen Kletterrouten. Gute Schuhe und ausreichend Wasser sind wichtig, da einige Abschnitte steil und felsig werden.
Der Park beherbergt über 3.100 Pflanzen- und Tierarten auf relativ kleiner Fläche, was ihn zu einem der artenreichsten Nationalparks des Landes macht. Trotz seiner Nähe zur Millionenstadt bleibt die Wildnis überraschend intakt und bietet Lebensraum für seltene Arten.
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