Bukhansan-Nationalpark, Nationalpark in der Provinz Gyeonggi, Südkorea.
Bukhansan ist ein Berglandschaftspark in der Provinz Gyeonggi mit markanten Granitgipfeln und dichten Waldgebieten auf einer Fläche von etwa 80 Quadratkilometern. Das Gelände bietet verschiedene Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit und enthält mehrere Tempel sowie archäologische Überreste alter Festungen.
Der Park wurde 1983 zum Nationalpark erklärt und schützt damit eine Landschaft mit einer langen Besiedlungsgeschichte. Die Granitberge beherbergen buddhistische Tempel und Überreste von Befestigungen, die Hunderte von Jahren zurückreichen und verschiedene Epochen der koreanischen Geschichte dokumentieren.
Mehrere buddhistische Tempel im Park sind aktive Orte des Gebets und der Meditation, wo Besucher die alltägliche religiöse Praxis beobachten können. Diese Heiligtümer sind in die Landschaft integriert und zeigen, wie der Glaube hier seit Jahrhunderten gelebt wird.
Der Park ist durch Busse und U-Bahn-Linien aus Seoul leicht zu erreichen, und an mehreren Eingängen gibt es Informationszentren mit Karten und Orientierungshilfen. Die Wanderwege sind markiert, aber es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und ausreichend Wasser mitzunehmen, besonders an wärmeren Tagen.
Der Park beheimatet etwa 1.300 Tier- und Pflanzenarten, darunter seltene Steinadler, die zwischen den Granitwänden nisten und brüten. Diese Raubvögel sind schwer zu beobachten, aber ihre Anwesenheit zeigt, wie wertvoll die unberührten Lebensräume des Parks sind.
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