Geomundo, Archipel in der Jeju-Straße, Südkorea.
Geomun Do ist ein Archipel in der Jeju-Straße, Südkorea, der aus drei Hauptinseln besteht: Sodo im Westen, Sunhodo im Osten und der mittleren Observatoryinsel. Die Inseln sind von felsigen Küsten umgeben und beherbergen kleine Siedlungen sowie grundlegende Einrichtungen für Besucher.
Von 1885 bis 1887 nutzte die britische Marine den Archipel als Militärstützpunkt und errichtete dort Bauwerke für strategische Zwecke. Diese Besatzungszeit war Teil eines breiteren Wettbewerbs zwischen europäischen Mächten um Einfluss in Ostasien.
Die Inseln sind ein aktiver Fischereistandort, und frischer Fisch sowie Meeresfrüchte prägen das tägliche Leben dort. Kleine Restaurants und Fischmärkte bieten Besuchern die Möglichkeit, die lokale Küche direkt vor Ort zu kosten.
Die Inseln sind mit der Fähre vom Festland oder von der Insel Jeju aus erreichbar, und die Überfahrt kann je nach Abfahrtsort mehrere Stunden dauern. Einrichtungen sind einfach gehalten, daher ist es ratsam, sich im Voraus über Unterkünfte zu informieren.
Auf den Inseln befindet sich ein britischer Friedhof mit den Gräbern von zehn Soldaten, darunter Matrosen der HMS Albatross, die während der Besatzungszeit dort begraben wurden. Es ist ungewöhnlich, einen solchen Friedhof so weit entfernt von Europa zu finden, mitten in einem kleinen koreanischen Archipel.
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