Itaewon, Multikulturelles Viertel in Seoul, Südkorea
Itaewon ist ein Wohnviertel im Bezirk Yongsan in Seoul, Südkorea, das sich über mehrere Straßenabschnitte erstreckt. Die Hauptstraße verläuft vom Metrobahnhof aus leicht bergauf und wird von Nebenstraßen und Gassen begleitet, in denen sich Geschäfte, Bars und Restaurants befinden.
Das Viertel wandelte sich nach 1945 mit der Ansiedlung der US-Militärbasis Yongsan Garrison in ein internationales Viertel. In den Jahrzehnten danach siedelten sich ausländische Händler, Gastronomen und Unternehmer an, die dem Ort seinen heutigen Charakter gaben.
Der Stadtteil verdankt seinen Namen einer historischen koreanischen Bezeichnung, die etwa „Feuerholzdorf
Die U-Bahn-Linie 6 verbindet das Viertel mit dem Rest der Stadt, die Station Itaewon liegt zentral im Hauptbereich. Viele Geschäfte öffnen am späten Vormittag und schließen nach Mitternacht, die Gegend belebt sich nachmittags und abends.
In den schmalen Gassen hinter dem Haupthotel findet man Restaurants aus mehr als 20 Ländern auf einem Gebiet von wenigen Häuserblocks. Einige dieser Lokale werden seit Jahrzehnten von denselben Familien betrieben, die ihre Rezepte aus ihren Herkunftsländern mitbrachten.
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