Jindo, Insel im Landkreis Jindo, Südkorea
Jindo ist ein Eiland in der Provinz Jeollanam-do und die drittgrößte Insel Koreas mit einer Landfläche von 363 Quadratkilometern. Das Eiland erhebt sich bis zu 485 Meter über die Gelbe See und bietet verschiedene natürliche Lebensräume und Küstenlandschaften.
Von 1231 bis 1270 war die Insel ein Zufluchtsort für koreanische Truppen, die sich gegen mongolische Invasionen wehrten, bis sie schließlich erobert wurde. Die Eroberung führte zu einem Bevölkerungsrückgang und markierte einen Wendepunkt in der Inselgeschichte.
Die einheimische Jindo-Hunderasse, seit 1936 als nationales Kulturgut anerkannt, ist im Alltag der Insel präsent und zeigt außergewöhnliche Jagdfähigkeiten sowie Treue. Man kann diese Hunde in der lokalen Gemeinde beobachten, wo sie tief in der Inselkultur verwurzelt sind.
Man kann die Insel mit Expressbusse von Seoul oder Incheon erreichen oder mit lokalen Bussen von Mokpo und Gwangju anfahren. Es ist ratsam, die verfügbaren Verbindungen zu prüfen, da die Busse regelmäßig fahren und man die Anfahrtsdauer je nach Abfahrtsort einplanen sollte.
Zweimal jährlich schaffen natürliche Gezeitenströmungen einen vorübergehenden Landweg zwischen Jindo und der Nachbarinsel Modo, der zu Fuß begehbar ist. Dieses Phänomen offenbart den Meeresboden und ermöglicht ein seltenes Naturschauspiel.
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