Port of Incheon, Seehafen in Incheon, Südkorea.
Der Hafen von Incheon ist ein Seehafen an der Küste des Gelben Meeres in der Stadt Incheon, Südkorea. Er verfügt über getrennte Terminals für Container, Tankschiffe, Massengut sowie Passagier- und Fährverkehr.
Der Hafen wurde 1883 im Rahmen der Öffnung Koreas für den internationalen Handel gegründet und war einer der ersten Orte, an dem ausländische Kaufleute offiziell Land betreten durften. Im 20. Jahrhundert wuchs er erheblich, zunächst unter japanischer Kolonialverwaltung, dann nach dem Koreakrieg durch den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes.
Der Hafen von Incheon ist einer der wenigen in Südkorea, an dem man täglich sowohl Frachtarbeiter als auch Inselreisende beobachten kann. Auf den Fährterminals kaufen Familien Tickets zu kleinen Inseln im Gelben Meer, wo die Fischereitradition noch lebendig ist.
Der Hafen liegt im Westen von Incheon und ist von Seoul aus über Autobahnen und die U-Bahn-Linie, die bis nach Incheon fährt, erreichbar. Für Fähren zu den Inseln empfiehlt es sich, früh zu kommen, da die Abfahrten meist am Morgen stattfinden.
Incheon war 1950 der Schauplatz einer der berühmtesten Marineoperationen des Koreakrieges, als alliierte Truppen hier an Land gingen und den Kriegsverlauf wendeten. Dieser historische Landeplatz liegt in unmittelbarer Nähe des heutigen Hafengeländes.
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