Mangghystau, Verwaltungsregion im westlichen Kasachstan
Mangystau ist eine Verwaltungseinheit im Westen Kasachstans mit Zugang zur Küste des Kaspischen Meeres und zur Mangischlak-Halbinsel. Das Gebiet umfasst Steppe, Wüstenlandschaften und felsige Hochebenen, die sich über weite, meist unbewohnte Flächen erstrecken.
Karawanen passierten diese Gegend über Jahrhunderte auf Routen zwischen Europa und Asien und hinterließen Spuren entlang alter Handelswege. Nomadenstämme nutzten die Küste und das Hinterland als Weidegründe und Durchzugsgebiet.
Die Region bewahrt zahlreiche archäologische Stätten, darunter Petroglyphen und alte Gräber, die von vergangenen Zivilisationen zeugen.
Aktau dient als Ausgangspunkt für Reisen in die Umgebung und bietet Unterkünfte sowie Verbindungen zu anderen Landesteilen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen außerhalb der Stadt und erfordern Fahrten über unbefestigte Straßen oder durch offenes Gelände.
Die Senke Karagije liegt 132 Meter unter dem Meeresspiegel und bildet den tiefsten Punkt Kasachstans. Nur wenige Besucher gelangen in diese abgelegene Vertiefung im Inneren der Halbinsel.
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