Maduru-Oya-Nationalpark, Nationalpark in der Ostprovinz, Sri Lanka
Der Maduru Oya Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet im Osten von Sri Lanka, das tropische Trockenwälder mit fünf großen Stauseen und bergigen Gebieten umfasst. Das Terrain zeigt eine Mischung aus Waldbeständen, Wasserflächen und höhergelegenen Bereichen, die zusammen einen vielfältigen Lebensraum bilden.
Das Schutzgebiet wurde 1983 gegründet, um alte Überreste wie eine Schleusenanlage zu bewahren, die bereits vor dem 6. Jahrhundert vor Christus gebaut wurde. Diese Wasserbauten zeigen die lange Geschichte menschlicher Aktivität in dieser Region.
Die indigene Vedda-Gemeinschaft lebt traditionell in Henanigala und hat sich von der Jagd und dem Sammeln zu kleineren Anbauformen entwickelt. Besucher können diese lebendige Verbindung zwischen Menschen und Wald während ihres Aufenthalts beobachten.
Das Gelande ist von verschiedenen Orten aus zugänglich, darunter Matale, Hettipola, Mahiyangana und Polonnaruwa, wobei jeder Eingang unterschiedliche Blickwinkel auf das Gebiet bietet. Die beste Zeit für die Wildtierbeobachtung liegt zwischen März und September, wenn die Bedingungen für die Erkundung am günstigsten sind.
Das Gebiet beherbergt mehrere Baumart der Familie Dipterocarpaceae, die nur in der Trockenzone Sri Lankas wachsen und nirgendwo sonst auf der Insel zu finden sind. Diese speziellen Bäume machen den Park zu einem wichtigen Ort für den Schutz seltener Waldvegetation.
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