Waw an-Namus, Vulkankrater in der südlichen Zentralsahara, Libyen
Waw an Namus ist ein Vulkankrater in der südlichen Sahara mit drei Seen auf seinem Boden, die von Palmen und Sträuchern umgeben sind. Die Depression senkt sich etwa 100 Meter tief in die Wüstenoberfläche hinein.
Das Gebiet liegt an einer alten Handelsroute zwischen Kufra und Sebha, wo Gräber zeigen, dass Reisende hier einst Halt machten. Der Vulkankrater war ein bekannter Orientierungspunkt für Karawanen, die die Wüste durchquerten.
Der Name bedeutet auf Arabisch Krater der Mücken, was die Anwesenheit von Insekten nahe der Wasserstellen in der Vulkanformation widerspiegelt.
Der Ort ist über 400 Kilometer von der nächsten größeren Stadt entfernt und erfordert spezialisierten Wüstentransport sowie erfahrene Führer für die Reise. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist während der kühleren Monate, wenn die Wüstenbedingungen weniger extrem sind.
Ein dunkler Ring aus schwarzer vulkanischer Asche umgibt den Krater und erstreckt sich über viele Kilometer in die gelbe Wüste hinein. Dieser Kontrast zwischen dem dunklen Material und dem hellen Sand schafft ein markantes Muster, das man auch aus der Ferne erkennt.
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