Tarso Toon, Berg in Tschad
Tarso Toon ist ein Vulkan und Berg in der Tibesti-Gebirgskette im Norden des Tschad, der sich etwa 2000 Meter uber das Meeresniveau erhebt. Die Landschaft besteht aus uber 150 Schlackenkegeln, versteinerten Lavastromen und einigen kleinen Seen, die ein mondartiges Gelande mit rauen, unebenen Oberflachen bilden.
Der Vulkan war vor tausenden von Jahren aktiv und zeigte viele Eruptionen, die Lavastromen und unzaehlige Schlackenkegel schufen. Die Sedimente des nahen Kraters Begour zeigen, dass die letzte bedeutende vulkanische Aktivitaet vor mehr als 8300 Jahren stattfand, woraufhin das Gebiet in einen ruhigen Zustand ueberging.
Der Berg war lange Zeit ein Lebensraum für die Tibu, ein Nomadenvolk, das sich an die raue Berglandschaft anpasste. Heute zeigen alte Felszeichnungen von Giraffen, Elefanten und Rindern, wie Menschen und Tiere einst die Region durchquerten.
Die Gegend ist sehr abgelegen und verfuegt ueber keine modernen Einrichtungen, weshalb Besucher Wasser, Lebensmittel und Sonnenschutz mitbringen sollten. Das raue Gelande mit scharfem Vulkangestein macht bequemes Schuhwerk und vorsichtige Bewegung notwendig, um sich sicher fortzubewegen.
Die Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen kargen Felsflaechen und gruenen Taelern mit Wasserquellen, die fuer Menschen und Tiere lebenswichtig sind. Diese Oasen inmitten der steinigen Hochlandschaft boten Zufluchtsstaetten fuer Reisende und nomadische Gemeinschaften, die das raue Gelande durchquerten.
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