Andalusian Mosque, Moschee im Andalous-Viertel von Fes, Marokko.
Die Andalusische Moschee ist ein religiöses Gebäude im Viertel Andalous an der rechten Seite des Flusses, mit einem großen nördlichen Eingang, der mit farbigen Fliesen verziert ist. Ein weißes Minarett mit dunkelgrüner Faience markiert die Ecke des Baus, während der Innenhof mit Marmor und Onyx ausgelegt ist und eine zentrale Fontäne besitzt.
Das Bauwerk wurde in den Jahren 859 und 860 unter der Dynastie der Idrisiden gegründet und diente ursprünglich als Gebetsraum mit geringerer Bedeutung. Später wurde es durch die Almohaden erweitert und umgebaut, wodurch es zu einer der wichtigsten religiösen Stätten in Fez wurde.
Das Bauwerk wird von den Menschen in Fez als Symbol für die Verbindung zwischen Andalusien und Marokko wahrgenommen, da es von einer Frau gegründet wurde, deren Familie aus Al-Andalus stammte. Die Räume zeigen heute noch handwerkliche Details aus verschiedenen Epochen, die Besucher bei einem Rundgang entdecken können.
Das Gebäude kann durch den R'enneh-Platz oder das Tor Bab Ftouh erreicht werden, wobei der Zugang auf Muslime beschränkt ist. Besucher sollten dies beachten und die kulturellen Grenzen respektieren, die für religiöse Orte dieser Art gelten.
Im Inneren befindet sich eine geschnitzte Holzkanzel aus dem 10. Jahrhundert, die zu den ältesten erhaltenen Beispielen ihrer Art in Nordafrika gehört. Neben diesem wertvollen Stück beherbergt die Anlage auch eine Bibliothek, die historische Texte aufbewahrt und Einblicke in das intellektuelle Leben der Stadt bietet.
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