Kasbah Mosque, Moschee im Kasbah-Viertel, Essaouira, Marokko
Kasbah Mosque ist ein Gotteshaus in der befestigten Altstadt von Essaouira mit einem quadratischen Minarett an prominenter Position. Die Anlage umfasst neben dem Gebetsraum auch Nebenräume und einen offenen Innenhof, eingebettet in die historischen Mauern des Kasbahs.
Das Gebäude wurde 1764 während der Gründung Essaouiras unter Sultan Mohammed Ben Abdellah errichtet. Es markiert die Etablierung des islamischen Lebens in dieser neuen Hafenstadt an der marokkanischen Küste.
Die Moschee ist ein Ort der täglichen Gebete und des Zusammenseins für die Bewohner der Kasbah. Sie prägt das religiöse Leben des Viertels und bildet einen natürlichen Treffpunkt im Herzen der Altstadt.
Der Innenhof ist manchmal für nicht-muslimische Besucher zugänglich, aber die Gebetsräume bleiben nur Gläubigen vorbehalten. Man kann die äußeren Details und das Minarett am besten von den nahen Wegen und Plätzen der Kasbah-Festung aus sehen.
Die Moschee war ursprünglich mit einer angeschlossenen Schule (Madrasa) konzipiert, die nicht nur Schülern Unterricht gab, sondern auch Unterkunft bot. Diese Verbindung von Gebetsort und Lernstätte war damals ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens und zeigt, wie religiöse und kulturelle Bildung miteinander verflochten waren.
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