Medina of Essaouira, UNESCO-Weltkulturerbe Medina nahe dem Atlantik in Essaouira, Marokko.
Die Medina von Essaouira ist ein befestigter Stadtteil an der atlantischen Küste mit weißen Gebäuden, blauen Läden und Häusern, die nach einem genauen Gitterraster angeordnet sind. Das Viertel enthält traditionelle Märkte, Handwerkswerkstätten und Wohnhäuser im traditionellen Stil, sowie Häfen und Küstenabschnitte mit historischen Verteidigungsanlagen.
Im 18. Jahrhundert ließ ein marokkanischer Sultan diesen befestigten Stadtteil bauen, um die Handelsbeziehungen mit Europa zu stärken. Die europäische Stadtplanung und die fortifizierten Mauern zeigen den Einfluss dieser Zeit.
Das Viertel zeigt die Spuren seiner jüdischen Vergangenheit in den engen Gassen und im Bayt-Dakira-Museum, wo alte Gegenstände an die Zeit erinnern, als jüdische Familien hier lebten. Besucher können heute noch die Synagoge und traditionelle Läden sehen, die diese Geschichte bewahren.
Besucher können die befestigten Mauern, die traditionellen Märkte und Handwerkswerkstätten zu Fuß erkunden, während sie durch das Netzwerk enger Gassen gehen. Es ist am besten, bequeme Schuhe zu tragen und früh morgens zu kommen, um die Menschenmenge zu vermeiden und die frische Atmosphäre zu genießen.
Die Hafenseite des Viertels ist bekannt für Reihen von leuchtend blauen Fischerbooten und Fischrestaurants, die frische Fänge aus dem Atlantik servieren. Diese Boote sind seit Generationen ein Symbol der lokalen Fischerei und ein faszinierendes Merkmal des Küstenviertels.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
