Ulcinj, Küstenstadt in Montenegro
Ulcinj liegt an der montenegrinischen Adriaküste und zieht Besucher mit seinen ausgedehnten Sandstränden an, die sich über mehrere Kilometer erstrecken. Die Ortschaft befindet sich knapp über dem Meeresspiegel und bildet den südlichsten Küstenort des Landes.
Griechische Siedler gründeten im fünften Jahrhundert vor Christus eine Kolonie an dieser Stelle, die später unter römischer und byzantinischer Herrschaft zu einem Handelshafen wurde. Das Osmanische Reich übernahm die Stadt im sechzehnten Jahrhundert und behielt sie bis zum Berliner Kongress von 1878.
Die Stadt bewahrt das albanische Kulturerbe mit traditionellen Festen, regionalen Musikaufführungen und mediterranen Gastronomie-Spezialitäten.
Die meisten Unterkünfte und Restaurants liegen entlang der Küste, wobei die Hauptsaison von Juni bis September dauert. Viele Strandabschnitte bieten Liegestuhlverleih und Wassersportmöglichkeiten.
Korsaren aus Nordafrika nutzten den Hafen während der osmanischen Zeit häufig als Basis für Raubzüge im Mittelmeer. Diese Verbindung prägte die Architektur und das Stadtbild bis heute.
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