Plav, Stadt in Montenegro
Plav ist eine Kleinstadt im Nordosten Montenegros, die in einem Gebirgstal auf über 1.000 Metern Höhe liegt und von bewaldeten Gipfeln umgeben ist. Direkt unterhalb der Stadt erstreckt sich der Plav-See, ein ovaler Gebirgssee mit klarem Wasser und einem schmalen Uferstreifen.
Die Siedlung wurde 1619 unter osmanischer Herrschaft gegründet, obwohl die Region durch alte Höhlenzeichnungen als seit über 2.000 Jahren bewohnt gilt. Nach den Balkankriegen Anfang des 20. Jahrhunderts kam Plav zu Montenegro und wurde im Zweiten Weltkrieg von lokalen Partisanen befreit.
Plav hat eine mehrheitlich albanische Bevölkerung, deren Sprache, Küche und Bräuche das Stadtbild prägen. In den kleinen Cafés und Läden im Zentrum kann man lokale Spezialitäten probieren und den Alltag der Einheimischen beobachten.
Der Stadtkern ist klein genug, um ihn bequem zu Fuß zu erkunden, da es im Ortskern keine lokalen Buslinien oder Taxis gibt. Wer in der Umgebung wandern möchte, sollte die nötige Ausrüstung von zu Hause mitbringen, da das Angebot vor Ort begrenzt ist.
Der nahe gelegene Hrid-See besitzt eine schwimmende Insel, die sich je nach Wasserstand und Jahreszeit leicht verschiebt. Dieses seltene natürliche Phänomen ist in der gesamten Region kaum anderswo zu beobachten.
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