Ebon-Atoll, Korallenatoll in den Marshall-Inseln.
Ebon Atoll ist ein Korallenriff-Atoll im Pazifischen Ozean mit 22 Inseln, die eine flache Lagune umgeben und kleine Dörfer beherbergen. Die insgesamt fünf bewohnten Inselchen sind über Wasser und Sand miteinander verbunden und bilden eine isolierte Gemeinschaft.
Das Atoll kam im 19. Jahrhundert unter deutsche Kontrolle, bevor es später von Japan und dann von den USA verwaltet wurde. Diese Übergänge prägten die politische Geschichte der Inseln über mehrere Jahrzehnte.
Die Bewohner pflegen hier traditionelle Lebensweisen, die eng mit dem Meer verbunden sind. Fischfang und die Kenntnisse über Navigation prägen den Alltag und das Zusammenleben der Inselbewohner.
Das Atoll kann per Flugzeug oder Boot erreicht werden, wobei die Hauptinsel medizinische Grundversorgung und lokale Schulen bietet. Die beste Zeit zum Besuch ist während der trockeneren Monate, wenn die Wetterbedingungen am günstigsten sind.
Ein bekannter Fall ereignete sich, als ein Schiffbrüchiger nach einer langen Drift im Pazifik auf einer der Inseln gerettet wurde. Die Rettung zeigte, wie lebensrettend die Anwesenheit von Bewohnern in dieser abgelegenen Gegend sein kann.
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