Djenne-Djeno, Archäologische Stätte in Djenné Cercle, Mali.
Djenné-Djenno ist eine archäologische Stätte in der Nähe des Bani-Flusses mit Überresten aus Lehmziegeln und verschiedenen Besiedlungsschichten unter der Erde. Die Ruinen erstrecken sich über ein großes Areal und zeigen, wie Menschen hier über lange Zeit hinweg lebten und gebaut haben.
Die Siedlung entstand in den ersten Jahrhunderten vor unserer Zeit und wurde bis ins 15. Jahrhundert bewohnt, was sie zu einem der ältesten Städte südlich der Sahara macht. Sie zeigt, wie Menschen in dieser Region frühzeitig komplexe Gemeinschaften aufbauten.
Die Keramiken und Eisenwerkzeuge, die hier gefunden wurden, zeigen das handwerkliche Können der früheren Bewohner und ihre Handelsbeziehungen über weite Strecken. Man kann in den Ausgrabungen erkennen, wie Menschen hier über Jahrhunderte hinweg lebten und miteinander Geschäfte trieben.
Besucher sollten sich an die lokalen Behörden in Djenné wenden, um einen geführten Rundgang zu organisieren, da diese erforderlich sind. Die beste Zeit zum Besuch ist die Trockenzeit von Oktober bis Mai, wenn die Wege leichter zugänglich sind.
Ausgrabungen hier zeigten, dass in Westafrika eigenständig städtische Kulturen entstanden waren, ohne Einfluss von außerhalb des Kontinents. Diese Entdeckung veränderte das Verständnis dafür, wie sich Zivilisationen weltweit unabhängig voneinander entwickelten.
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