Alte Städte von Djenné, UNESCO-Weltkulturerbe in Djenné, Mali.
Die Altstädte von Djenné sind eine Gruppe von lehmziegelgebäuden, die typisch für die Westafrika-Architektur sind und hauptsächlich aus Lehmplatten und Stroh errichtet wurden. Die Häuser haben charakteristische Mauern mit Säulenöffnungen und Flachdächer, die zusammen ein zusammenhängendes und organisiertes Straßenbild bilden.
Die Stadt entstand im 3. Jahrhundert vor Christus als Handelsposten und florierte später durch den Austausch von Gold, Salz und Stoffen auf den Sahara-Routen. Im Mittelalter wurde sie zu einem wichtigen Zentrum für islamische Gelehrsamkeit und beeinflusste die architektonische Entwicklung der Region.
Die Große Moschee prägt das Stadtbild und zeigt, wie der Islam die Architektur und das tägliche Leben geprägt hat. Besucher sehen überall Gebäude, die sorgfältig erhalten werden und von einer starken Verbindung zwischen Glaube und Handwerk erzählen.
Besucher sollten früh morgens kommen, um die Märkte in voller Aktivität zu erleben und die Hitze des Tages zu vermeiden. Die Straßen sind eng und uneben, daher ist festes Schuhwerk und Geduld beim Navigieren ratsam.
Jeden Teil der Stadt wurde vollständig von Wasser verschluckt und lag lange unter der Oberfläche, bevor er später teilweise wiederhergestellt wurde. Diese verlorene Schicht erzählt von den Herausforderungen, denen die Bewohner im Laufe der Jahrhunderte ausgesetzt waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.