Felsen von Bandiagara, UNESCO-Weltkulturerbe in der Region Mopti, Mali.
Die Bandiagara-Steilwand ist ein Gebirgsystem im Dogonland mit Sandsteinfelsen, die sich über etwa 150 Kilometer erstrecken und bis zu 500 Meter über die flache Sandebene aufragen. Das Gelände ist von zahlreichen in den Fels gebauten Dörfern geprägt, während der Fuß der Wand von grüner Vegetation gesäumt wird.
Der Ort wurde um das 14. Jahrhundert von den Dogon besiedelt, nachdem frühere Bewohner, die Tellem, die Region verlassen hatten und archäologische Spuren in Form von Strukturen hinterließen. Das Plateau entwickelte sich zu einem wichtigen Zufluchtsort und Handelszentrum in Westafrika.
Die Dörfer entlang der Steilwand sind lebende Orte, in denen die Bewohner ihre Bräuche im Alltag bewahren: Handwerk, Märkte und Feste zeigen, wie Menschen hier ihre Traditionen weitergeben. Die Architektur der Häuser und die Nutzung des Raumes spiegeln eine enge Beziehung zwischen Mensch und Felsen wider.
Besucher sollten mit lokalen Führern die Wanderwege erkunden, da diese mit Dorfbewohnern verbunden sind und unmittelbare Unterstützung bieten. Warme, leichte Kleidung und gutes Schuhwerk sind wichtig, ebenso wie ausreichend Wasser, besonders in den heißesten Tageszeiten.
Der Ort ist bekannt für alte Felsmalereien und Schnitzungen, die an mehreren Stellen in der Steilwand zu sehen sind und vorzeitliche Siedlungsmuster zeigen. Diese künstlerischen Spuren erzählen von frühen Bewohnern und ihrer Verbindung zum Felsen.
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