Djenné, Historische Handelsstadt in der Region Mopti, Mali.
Djenné ist eine Stadt in der Region Mopti, deren Häuser vollständig aus luftgetrockneten Lehmziegeln im sudanowestafrikanischen Baustil errichtet sind. Die Gebäude bilden ein zusammenhängendes Ganzes, wobei die Große Moschee mit ihren spitzen Türmen das Stadtbild dominiert.
Die Stadt wurde um 300 n.Chr. gegründet und wuchs später zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt für Karavanenzüge aus der Sahara heran. Die französische Kolonisierung 1893 beendete die Blütezeit des Handelsnetzes.
Die Große Moschee prägt das Stadtbild und wird von den Bewohnern gemeinsam gepflegt, um ihre Form zu bewahren. Diese jährlichen Instandhaltungsarbeiten sind tief in der Gemeinschaft verankert und spiegeln die Verbundenheit der Menschen mit ihrem Gebäude wider.
Die Stadt liegt mehrere Stunden mit dem Auto vom nächsten Flughafen entfernt, und Unterkunfts- und Transportmöglichkeiten sollten vor der Reise geplant werden. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der trockeneren Monate, wenn die Straßen am leichtesten zu befahren sind.
Jeden Montag verwandelt sich der Platz rund um die Moschee in einen großen Markt, auf dem Händler aus den umliegenden Dörfern ihre Waren zusammenbringen. Dieser wöchentliche Treffpunkt ist bis heute eine wichtige Verbindung zwischen der Stadt und ihrem Umland.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.