Hakha, Hauptstadt des Chin State in Myanmar
Hakha ist die Hauptstadt des Chin State im Nordwesten Myanmars und liegt auf einem Hochplateau im Bergland der Chin Hills. Die Stadt ist über eine einzige Bergstraße erreichbar und besteht hauptsächlich aus einem zentralen Markt, Regierungsgebäuden und Wohnvierteln, die sich die Hänge hinaufziehen.
Die Stadt wurde um das Jahr 1400 vom Volk der Lai gegründet und blieb bis 1890 unter lokaler Herrschaft, als die Briten die Kontrolle übernahmen. Amerikanische Missionare kamen Ende des 19. Jahrhunderts und bauten Kirchen und Schulen, die bis heute das Stadtbild prägen.
Hakha hat eine stark christlich geprägte Gemeinschaft, in der Sonntage von Gottesdiensten und Zusammenkünften rund um die Kirchen bestimmt werden. Die einfachen Holzhäuser mit Wellblechdächern und die gepflasterten Gassen vermitteln das Bild eines Lebens, das eng mit dem Bergland verbunden ist.
Das Wetter in Hakha ist das ganze Jahr über kühl, und in den Wintermonaten können die Nächte sehr kalt werden, daher sind warme Kleidung und feste Schuhe empfehlenswert. Während der Regenzeit können Bergstraßen unpassierbar werden, weshalb eine Reise außerhalb dieser Saison einfacher und sicherer ist.
Obwohl Hakha seit Jahrhunderten als regionales Zentrum fungierte, wurde es erst 1974 offiziell zur Hauptstadt des Chin State ernannt. Während der japanischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt vorübergehend besetzt, bevor sie wieder unter britische Kontrolle kam.
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