Barentssee, Randmeer des Arktischen Ozeans, Nordnorwegen und Russland.
Das Barentssee liegt zwischen dem norwegischen Festland und den russischen Küsten als offene Verbindung zwischen Arktis und Atlantik. Weite Flachwasserzonen wechseln sich mit tiefen Rinnen ab, während Sedimentbänke den Meeresboden formen.
Willem Barentsz segelte im 16. Jahrhundert durch diese Gewässer auf der Suche nach einer Nordostpassage. Die Europäer erkannten danach den Reichtum an Fischen und Meeressäugern, was Handelswege und Siedlungen entlang der Küsten förderte.
Russische und norwegische Fischer teilen sich seit Jahrzehnten die Gewässer und folgen gemeinsamen Regeln für Kabeljau und Schellfisch. Diese Zusammenarbeit prägt den Alltag der Küstengemeinden und ihre Art, mit den Ressourcen umzugehen.
Die norwegischen und russischen Küstenorte bieten Zugang zum Wasser, doch die offenen Bereiche sind meist nur per Schiff erreichbar. Die Winter bringen Eis und Dunkelheit, während die Sommermonate längere Tageslichtphasen ermöglichen.
Millionen Seevögel brüten jedes Jahr an den Küsten und auf den Inseln, sodass manche Klippen von den Vogelkolonien weiß erscheinen. Das Wasser bleibt nährstoffreich genug, um diese großen Populationen zu ernähren.
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