Kobbefjorden, Arktischer Fjord auf der Danes-Insel, Spitzbergen, Norwegen.
Kobbefjorden ist ein arktischer Fjord auf Dane Island in Spitzbergen und erstreckt sich über etwa drei Kilometer Länge mit Breiten zwischen zwei bis zwei Kilometern. Steile Berghänge säumen beide Ufer und verleihen der Landschaft ein raues, felsiges Aussehen ohne vergletscherte Bereiche.
Die erste europäische Nutzung des Fjords begann 1631, als dänische Walfänger einen Stützpunkt errichteten und die Bucht nach ihrer Heimatstadt benannten. Der Betrieb wurde etwa 27 Jahre lang aufrechterhalten, bevor die Station aufgegeben wurde.
Der Ort hat seinen Namen von dänischen Walfängern, die sich hier niederließen und die Bucht als Stützpunkt nutzten. Die Insel Postholmen am Fjordeingang erinnert noch heute an diese Verbindung zur Seefahrt und zum Handel vergangener Zeiten.
Die abgelegene Lage macht eine geplante Anreise notwendig, üblicherweise per Schiff von der nächsten Stadt aus in einer organisierten Tour. Besucher sollten mit arktischen Bedingungen rechnen und warme Kleidung sowie entsprechende Ausrüstung mitbringen.
Im Gegensatz zu anderen Fjorden der Region enthält dieser keine Gletscher oder Moränen, was auf eine einzigartige geologische Geschichte hindeutet. Die eisgeglätteten Hügel aus hartem Gestein bilden ein seltenes Merkmal in der ansonsten eisbedeckten Landschaft Spitzbergens.
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