Diamer-Basha-Damm, Wasserkraftwerk-Baustelle zwischen Gilgit-Baltistan und Khyber Pakhtunkhwa, Pakistan.
Der Diamer-Bhasha-Damm erhebt sich über dem Indus in einer Schlucht zwischen zwei pakistanischen Regionen und wird nach seiner Fertigstellung zu den höchsten Rollbetondämmen der Welt gehören. Das Staubecken erstreckt sich über mehr als 100 Kilometer flussaufwärts und füllt ein enges Tal zwischen steilen Felswänden.
Die Planungen für das Bauwerk begannen Ende der 1990er Jahre, doch die Arbeiten ruhten lange wegen Finanzierungslücken und regionaler Einwände. Der tatsächliche Bau startete erst 2020 mit chinesischer Unterstützung und wird voraussichtlich über ein Jahrzehnt dauern.
Die Entwicklung erfordert die Umsiedlung von 35.000 Bewohnern aus 31 Dörfern in neun neue Siedlungen mit modernen Einrichtungen und Infrastruktur.
Das Baugelände liegt in einer abgelegenen Bergregion mit begrenztem Zugang, und Besucher benötigen in der Regel Sondergenehmigungen wegen der laufenden Bauarbeiten. Die umliegenden Straßen sind eng und führen durch steiles Gelände, daher sollte man sich auf lange Anfahrtszeiten einstellen.
Die Baustelle hat eine eigene Zementfabrik direkt vor Ort, die täglich Tausende Tonnen Material für das Bauwerk produziert. Diese Anlage spart enorme Transportkosten und verkürzt die Bauzeit erheblich, da der Beton nicht über lange Strecken angeliefert werden muss.
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