Gleiwitz, Bildungs- und Industriezentrum in Oberschlesien, Polen
Gliwice ist eine Stadt im Südwesten Polens, die sich entlang des Flusses Kłodnica in der Woiwodschaft Schlesien erstreckt. Das mittelalterliche Straßennetz führt zu einem zentralen Marktplatz, der von mehrstöckigen Bürgerhäusern und Geschäften umgeben ist.
Die Siedlung entstand im 13. Jahrhundert unter polnischen Herzögen und erhielt kurz darauf Stadtrechte. Nach Jahrhunderten unter habsburgischer und preußischer Verwaltung kehrte sie 1945 unter polnische Hoheit zurück.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Lehm oder Ton ab, was auf die frühere Nutzung der örtlichen Bodenschätze hinweist. Heute prägen gotische Kirchtürme und Backsteinfassaden aus verschiedenen Jahrhunderten das Stadtbild, während Parks und Grünflächen zwischen den Wohnvierteln zum Spazierengehen einladen.
Die Stadt liegt an der Kreuzung zweier Autobahnen, was Anreisen aus verschiedenen Richtungen erleichtert. Fußgänger finden die Altstadt kompakt und überschaubar, sodass sich die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen lassen.
Ein Holzturm am Stadtrand ragt 110 Meter (etwa 360 Fuß) in die Höhe und gilt als die höchste Holzkonstruktion weltweit. Heute dient das Bauwerk als Museum und erinnert an seine frühere Funktion als Sendeanlage.
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