Oświęcim Synagogue, Jüdisches Religionsgebäude in Oświęcim, Polen.
Die Oświęcim-Synagoge ist ein Gebetshaus aus Backstein mit traditionellen Elementen der jüdisch-orthodoxen Architektur in der Stadt. Das Gebäude befindet sich am Plac Księdza Jana Skarbka und wurde in den Jahren 1913 bis 1918 errichtet.
Das Gebäude wurde 1913 bis 1918 gebaut und diente der jüdischen Gemeinde als Gebetsort bis zum Zweiten Weltkrieg. Danach wurde es von den Nazis in ein Munitionslager umgewandelt und erlitt erhebliche Beschädigungen.
Die Synagoge beherbergt heute ein Museum, das das jüdische Leben in der Stadt vor dem Krieg dokumentiert. Fotografien, Dokumente und religiöse Gegenstände erzählen von der Gemeinde, die einst hier lebte.
Der Besuch ist mit geführten Touren möglich, die täglich verfügbar sind, und Gruppenbuchungen können arrangiert werden. Es wird empfohlen, im Voraus Kontakt mit dem zuständigen Kulturzentrum aufzunehmen, um die genauen Besuchsbedingungen zu klären.
Nach der Restaurierung im Jahr 2000 wurde das Gebäude als eines der ersten unter Polens neuen Gesetzen zur Rückgabe von Eigentum an die jüdische Gemeinde zurückgegeben. Dies machte es zu einem symbolischen Ort für die Wiedergutmachung nach dem Krieg.
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