Kleine Mühle, Mittelalterliches Monument im Zentrum von Danzig, Polen
Die Kleine Mühle ist ein gotisches Gebäude in der Innenstadt von Danzig, das aus zwei Abschnitten besteht, die durch ein Gewölbe über dem Radunia-Kanal verbunden sind. Die westliche Fassade zeigt typische Merkmale der Gotik mit ihren charakteristischen Linien und Strukturen.
Das Bauwerk entstand um 1400 und diente ursprünglich als Lagerstätte für Waren aus der Großen Mühle. Im Laufe der Zeit änderte sich seine Funktion, und es wurde zu einem wichtigen Bestandteil des städtischen Stadtbildes.
Das Gebäude zeigt hanseatische Gotik und spiegelt die mittelalterlichen Handelsverbindungen wider, die Danzig mit anderen Ostsee-Städten verband. Die Architektur lässt erkennen, wie wichtig der Handel für die Identität der Stadt war.
Das Gebäude beherbergt seit 1967 den Polnischen Angelverband und kann während der regulären Bürozeiten besucht werden. Besucher sollten beachten, dass Zugang und Öffnungszeiten an die Tätigkeit der Organisation gebunden sind.
Massive Strebepfeiler wurden in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts an der Ostseite hinzugefügt und prägen bis heute das Erscheinungsbild. Diese architektonische Verstärkung zeigt, wie die Struktur über die Zeit hinweg angepasst wurde, um ihre Stabilität zu gewährleisten.
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