Bartholomäuskirche, Griechisch-katholische Kirche in Danzig, Polen.
Die Kirche des Heiligen Bartholomäus ist ein griechisch-katholisches Gotteshaus mit einer beeindruckenden Ikonostase und dekorativen Wandmalereien in byzantinischer Tradition. Im Inneren verbinden sich gotische Gewölbe in den Seitennischen und der Sakristei mit östlichen künstlerischen Elementen.
Das Gebäude entstand im 15. Jahrhundert und diente zunächst als protestantischer Gottesdienstraum bis ins 20. Jahrhundert. Später wurde es zur griechisch-katholischen Kirche umgewandelt und spiegelt damit die wechselvolle religiöse Geschichte der Stadt.
Die Gemeinde setzt sich aus polnischen Bürgern mit ukrainischen Wurzeln zusammen, die byzantinische Rituale pflegen und gleichzeitig die päpstliche Autorität anerkennen. Diese Verbindung zwischen Osten und Rom prägt das religiöse Leben in diesem Gotteshaus.
Besucher können die architektonischen Besonderheiten während der Öffnungszeiten erkunden, wobei geführte bildungsorientierte Touren angeboten werden. Es empfiehlt sich, vorher zu prüfen, ob gerade religiöse Zeremonien stattfinden, um das Erlebnis besser planen zu können.
Seit 1996 fungiert die Kirche als Co-Kathedrale der Eparchie Wrocław-Gdańsk und nutzt den ukrainisch-byzantinischen Ritus. Dies macht sie zu einem wichtigen spirituellen Zentrum für die ukrainisch-stämmige Bevölkerung in der Region.
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