Azoren, Vulkanischer Archipel im Nordatlantik, Portugal.
Die Azoren sind eine Inselgruppe im Nordatlantik, die zu Portugal gehört und etwa 1500 Kilometer westlich vom Festland liegt. Die neun Inseln erstrecken sich über 600 Kilometer Ozean und zeigen Bergkuppen, Kraterseen, grüne Weiden, schwarze Sandstrände und aktive Geothermiezonen.
Portugiesische Seefahrer gründeten 1432 die erste dauerhafte Siedlung auf der Insel Santa Maria, was zur schrittweisen Besiedlung des gesamten Archipels bis 1452 führte. Während der folgenden Jahrhunderte entwickelten sich die Inseln zu einem wichtigen Zwischenstopp für Schiffe auf Atlantiküberquerungen zwischen Europa und Amerika.
Traditionelle Festas do Espírito Santo bringen im Sommer ganze Gemeinden zusammen, wenn Nachbarn Fleischeintöpfe und Brot teilen und Straßenprozessionen organisieren. In vielen Dörfern halten Familien noch Vieh auf kleinen Weiden zwischen Steinmauern, und Fischer bringen täglich frischen Thunfisch und Napfschnecken an Land.
Reisende erreichen die Inseln über internationale Flughäfen auf São Miguel, Terceira und Faial, mit Verbindungen zwischen den Inseln per Flugzeug oder Fähre. Wetterbedingungen ändern sich rasch, daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung und flexibles Planen bei Wanderungen oder Bootsausflügen.
Der Pico erhebt sich 2351 Meter über dem Meeresspiegel und bildet damit Portugals höchsten Gipfel sowie Teil der ausgedehntesten Bergkette vom Meeresboden aus gerechnet. Auf São Miguel baden Einheimische in natürlichen Thermalpools am Meer, deren Wasser durch unterirdische vulkanische Aktivität erhitzt wird.
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