Vila Nova de Gaia, Gemeinde und Portweinbezirk in der Metropolregion Porto, Portugal
Vila Nova de Gaia liegt auf der südlichen Seite des Douro-Flusses und erstreckt sich vom Ufer bis zur Atlantikküste mit einer Reihe von Sandstränden. Die alten Portweinkeller reihen sich entlang der Flusspromenade aneinander, während die Wohnviertel sanft die Hänge hinaufsteigen.
Die Siedlung entstand aus dem römischen Cale am Flussufer und entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen Handelspunkt. Ihr heutiger Status als eigenständige Gemeinde wurde 1834 festgelegt, als sie vom benachbarten Porto administrativ getrennt wurde.
Die Portwein-Lagergewölbe entlang des Flussufers tragen noch die Namen britischer Handelsfamilien aus dem 18. Jahrhundert und zeigen die lange Verbindung zwischen England und der Region. Viele Weinkeller bieten Verkostungen an, bei denen Besucher direkt am Ort der Reifung die verschiedenen Altersstufen und Stile kennenlernen können.
Der Ort lässt sich gut zu Fuß entlang der Flusspromenade erkunden, wobei die Seilbahn eine schnelle Verbindung zwischen Ufer und höher gelegenen Vierteln bietet. Die Metro verbindet mehrere Stationen innerhalb der Gemeinde und erleichtert den Zugang zu verschiedenen Bereichen und Stränden.
Mehr als fünfzig Portweinkeller lagern in ihren Granitmauern Weine, die teilweise über ein Jahrhundert alt sind und weiterhin in Eichenfässern reifen. Einige dieser Betriebe führen noch die gleichen Methoden fort, die seit Generationen weitergegeben werden.
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