Stirbei Palace ensemble, Neoklassizistischer Palastkomplex in Buftea, Rumänien
Das Stirbei-Palais ist ein neoklassizistischer Palastkomplex in Buftea mit französischen architektonischen Elementen und liegt inmitten eines 30 Hektar großen Parks mit jahrhundertealten Bäumen. Die Anlage umfasst unterirdische Fluchttunnel, die von der Verteidigungsarchitektur der Zeit zeugen.
Das Palais wurde zwischen 1916 und 1917 zur Zufluchtsstätte für Königin Maria von Rumänien und ihre Kinder während des Ersten Weltkriegs. Diese Episode zeigt die Bedeutung des Ortes als sicherer Hafen für die königliche Familie während einer Zeit kriegerischer Unruhen.
Die Kapelle des Komplexes wurde 1891 erbaut und dient als Ruhestätte für Mitglieder der Familie Stirbei, was den Ort zu einem bedeutsamen Familiengedenkstätte macht. Besucher können die religiöse Funktion des Ensembles in der Architektur und den erhaltenen Räumen nachvollziehen.
Das Gelände funktioniert heute als Veranstaltungsort für Hochzeiten, Konferenzen und private Feiern, mit einem eigenen Restaurant vor Ort für Gäste. Besucher sollten beachten, dass der Park große Flächen abdeckt und bequeme Schuhe für die Erkundung empfohlen sind.
Auf dem Gelände steht ein eigenes Wasserschloss, das 1920 vom Ingenieur Anghel Saligny in der nordöstlichen Ecke des Parks bei einem künstlichen See entworfen wurde. Diese unerwartete Struktur ist ein seltenes Zeugnis früher Wasserbauten im Landschaftsdesign.
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