Rostow am Don, Hafenstadt im Südwesten Russlands
Rostow am Don ist eine Hafenstadt im südwestlichen Russland, die sich entlang des Don-Flusses nahe dem Asowschen Meer erstreckt. Fluss- und Seeschifffahrt verbinden den Ort mit der Wolga, dem Schwarzen Meer und den Binnenregionen Europas, wodurch Waren und Menschen seit Jahrhunderten durch dieses Gebiet fließen.
Die Stadt entstand 1749 als Zollposten namens Temernika. Zwischen 1761 und 1763 errichtete man die Festung des heiligen Dmitri von Rostow, die dem späteren Wachstum als Kern diente und den heutigen Namen prägte.
An den breiten Boulevards und in den Straßencafés sammeln sich Studenten und Anwohner, was der Stadt eine jugendliche Atmosphäre verleiht. Das Leben im Freien konzentriert sich auf Parkanlagen und Uferpromenaden, wo Menschen spazieren gehen, sich treffen und die warmen Sommermonate am Wasser genießen.
Die Stadt ist über den Flughafen Platov sowie Bahnverbindungen nach Moskau, Krasnodar und anderen russischen Zentren erreichbar. Im Zentrum findet man wichtige Anlaufstellen zu Fuß, während weiter entfernte Viertel mit Bussen und Straßenbahnen angebunden sind.
Zwei große Werke vor Ort stellen Landmaschinen in großem Umfang her und beliefern viele Regionen Russlands mit Traktoren und Erntemaschinen. Diese Produktion verleiht der Stadt eine besondere Bedeutung in der Agrarwirtschaft, die im Alltag eher im Hintergrund bleibt.
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