Medina, Verwaltungsprovinz im westlichen Saudi-Arabien.
Die Provinz Medina ist ein Verwaltungsbezirk im westlichen Saudi-Arabien und erstreckt sich über mehr als 151.000 Quadratkilometer abwechslungsreiches Gebiet, das Bergregionen und Küstengebiete am Roten Meer umfasst. Die Höhenlage liegt bei etwa 793 Metern, wobei das Gelände zwischen steilen Hängen und flacheren Ebenen wechselt.
Diese Region erlangte 622 Bedeutung, als der Prophet Muhammad von Mekka nach Medina zog und dort die erste islamische Gemeinschaft gründete. Die folgende Entwicklung verwandelte das Gebiet in ein religiöses und politisches Zentrum, dessen Einfluss die gesamte arabische Halbinsel prägte.
religiöse Bildungszentren und traditionelle Märkte in der Provinz bewahren die Verbindungen zur islamischen Gelehrsamkeit und zu den regionalen Handelspraktiken
Die Verwaltungseinheit gliedert sich in sechs Gouvernorate, darunter Al Hunakiyah, Mahd Al Thahab, Al-'Ula, Badr, Yanbu Al Bahar und Khaybar, die jeweils unterschiedliche lokale Zuständigkeiten wahrnehmen. Besucher sollten beachten, dass klimatische Bedingungen je nach Höhenlage und Nähe zur Küste stark variieren können.
Das archäologische Gelände von Mada'in Salih beherbergt nabatäische Gräber, die aufwendige Fassaden in den Fels gemeißelt zeigen und auf antike Handelsrouten durch die Region hinweisen. Diese gut erhaltenen Überreste gehören zu den wenigen sichtbaren Spuren einer vorislamischen Zivilisation in diesem Teil der arabischen Halbinsel.
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