Al-Ghamama Moschee, Historische Moschee in Medina, Saudi-Arabien
Die Moschee Al-Ghamama ist ein historisches Gebäude in Medina mit fünf überkuppelten Eingängen, die auf Spitzbögen ruhen. Die Gebetshalle erstreckt sich über 30 Meter (etwa 98 Fuß) in der Länge und 15 Meter (rund 49 Fuß) in der Breite und bietet Raum für tägliche Andachten.
Erbaut zwischen 86 und 93 nach der Hidschra unter der Herrschaft von Omar ibn Abdul Aziz markiert die Moschee einen Ort, an dem der Prophet Mohammed im Jahr 631 Gebete zum Fest und um Regen vollzog. Die Anlage wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach renoviert, wobei die ursprüngliche Funktion als Gebetsplatz erhalten blieb.
Der Name bezieht sich auf Wolken, die einst während eines Gebets um Regen Schatten spendeten, was bis heute von Besuchern angesprochen wird. Gläubige nutzen die Gebetshalle täglich für ihre Andachten und betrachten den Ort als Teil ihres Rundgangs durch die heilige Stadt.
Das Gebäude liegt etwa 500 Meter vom Bab Al-Salam-Tor in südwestlicher Richtung von der Prophetenmoschee entfernt. Die Anlage verfügt über zwei Hauptbereiche für Eingang und Gebet, wobei sich Besucher an der Umgebung orientieren können, um den Zugang zu finden.
Die Außenwände zeigen schwarze Basaltsteine, die mit den weiß gestrichenen Kuppeln kontrastieren und ein unverwechselbares Muster aus dunklen Bögen und hellen Flächen bilden. Dieser gestalterische Kontrast fällt Besuchern beim Durchgang durch die Altstadt besonders ins Auge.
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