Amberiye-Moschee, Osmanische Moschee in Medina, Saudi-Arabien
Die Ambariyya-Moschee ist eine Moschee im osmanischen Stil in der Innenstadt von Medina, Saudi-Arabien, mit einer zentralen Kuppel, mehreren Minaretten und geometrischen Mustern aus Stein und Stuck. Das Gebäude zeigt typische Merkmale der religiösen Architektur des späten Osmanischen Reiches, sichtbar in seinen Proportionen und Verzierungen.
Die Moschee wurde 1908 auf Befehl von Sultan Abdülhamid II. errichtet, in den letzten Jahren der osmanischen Herrschaft über die Arabische Halbinsel. Sie entstand in einer Zeit, in der das Reich aktiv in religiöse und öffentliche Bauten in seinen südlichen Provinzen investierte, teilweise begleitet vom Bau der Hedschasbahn.
Die Moschee befindet sich in der Nähe des alten Bahnhofs der Hedschasbahn, was eine ungewöhnliche Nachbarschaft von Gebet und Reise schafft. Wer durch das Viertel geht, kann noch heute spüren, wie eng religiöses Leben und Mobilität in der osmanischen Stadt miteinander verknüpft waren.
Die Moschee ist zu den regulären Gebetszeiten für Gläubige geöffnet; Besucher sollten ihre Ankunft entsprechend planen und bedeckende Kleidung tragen. Wer das Äußere betrachten möchte, kann dies jederzeit vom Gehweg aus tun, da das Gebäude in einem zugänglichen Stadtviertel liegt.
Der Name der Moschee leitet sich von dem historischen Ambariyya-Tor ab, das einst einen der Haupteingänge zur alten Stadt bildete. Dieses Tor ist heute verschwunden, aber der Name erinnert an die ursprüngliche Struktur der Zugänge zu Medina.
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