Uhud, Berggipfel nahe Medina, Saudi-Arabien
Der Dschabal Uhud ist ein Gipfel nördlich von Medina in der Hedschas-Region, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und mehr als tausend Meter Höhe erreicht. Die Flanken bestehen aus dunklem vulkanischem Gestein, das sich deutlich von der flachen Wüstenlandschaft ringsum abhebt und schon von weitem sichtbar ist.
Im März 625 fand hier eine Schlacht zwischen den muslimischen Truppen aus Medina und den Quraisch aus Mekka statt. Die Niederlage der Muslimen prägte die frühe islamische Geschichte und führte zu strategischen Veränderungen in der Verteidigung der Stadt.
Die Moschee am Fuß erinnert an die siebzig Gefallenen der Schlacht und zieht Pilger an, die das Gebet verrichten und der Toten gedenken. Viele Besucher kommen in den kühleren Morgenstunden, wenn die Ruhe des Ortes besonders spürbar wird und sich Gläubige zum gemeinsamen Beten versammeln.
Markierte Pfade führen vom Fuß hinauf zu Aussichtspunkten und historischen Markierungen, die über das Gelände verteilt sind. Der Aufstieg ist bei Tageslicht am besten zu bewältigen, da die Wege teils uneben und von losem Gestein bedeckt sind.
Acht verschiedene Pflanzenarten wachsen auf den Hängen, was ungewöhnlich ist für diese trockene Region. Das Gestein stammt aus der Kreidezeit und zeigt Spuren alter vulkanischer Aktivität, die man bei näherem Hinsehen in den Formationen erkennen kann.
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