Hala’ib-Dreieck, Umstrittenes Gebiet an der Küste des Roten Meeres, Ägypten
Hala'ib Triangle ist ein umstrittenes Gebiet an der Küste des Roten Meeres zwischen Ägypten und Sudan, das sich über mehr als 20.000 Quadratkilometer erstreckt. Das Gelände reicht von felsigen Bergketten im Landesinneren bis zu sandigen Küstenabschnitten, wo vereinzelte Dörfer entlang der Wasserlinie verstreut liegen.
Die britische Kolonialverwaltung zog 1899 eine politische Grenze am 22. Breitengrad, doch später verlagerte eine zweite Linie die Verwaltungskontrolle weiter nördlich. Dieser Widerspruch führte zu dauernden Meinungsverschiedenheiten zwischen Ägypten und Sudan nach ihrer Unabhängigkeit.
Die örtlichen Stämme führen ihre Traditionen in kleinen Küstensiedlungen fort, wo Fischerboote neben einfachen Häusern am Ufer liegen. Viele Bewohner sprechen neben Arabisch auch Beja-Sprachen, die man im Alltag hören kann.
Reisende sollten beachten, dass die Region aufgrund des ungeklärten Status schwierig zugänglich ist und Genehmigungen erfordern kann. Versorgungsmöglichkeiten sind begrenzt, daher ist eine gute Vorbereitung mit ausreichend Wasser und Vorräten wichtig.
Die Gebel-Elba-Berge fangen seltene Nebelschwaden vom Roten Meer ein, die eine ungewöhnlich grüne Vegetation in dieser sonst trockenen Zone ermöglichen. Diese Feuchtigkeit unterstützt Pflanzenarten, die sonst nur viel weiter südlich in Afrika vorkommen.
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