Öresund, Meerenge zwischen Seeland und Schonen, Dänemark und Schweden.
Øresund ist eine Meerenge, die Seeland mit Schonen verbindet und sich über etwa 118 Kilometer erstreckt. Die Breite variiert zwischen 4 und 28 Kilometern, während die Tiefe an einigen Stellen bis zu 23 Meter erreicht.
Die Meerenge wurde ab 1429 zur Haupteinnahmequelle der dänischen Krone, da alle Schiffe beim Durchfahren Zoll zahlen mussten. Die Zollabgaben blieben bis 1857 in Kraft und finanzierten zahlreiche Bauprojekte in Kopenhagen.
Der Name bedeutet im Altnordischen "Sandstrecke" und verweist auf die flachen Küstenabschnitte entlang der Meerenge. Heute verbindet die Wasserstraße zwei europäische Hauptstädte und ermöglicht Tausenden von Pendlern, täglich zwischen den beiden Ländern zu reisen.
Mehrere Fährverbindungen verkehren täglich und bringen Reisende zwischen dänischen und schwedischen Häfen hin und her. Die Überfahrten dauern je nach Route zwischen 20 Minuten und einer Stunde.
Die Wassertemperatur sinkt in den Wintermonaten oft unter 4 Grad Celsius, während sie im Sommer bis zu 18 Grad erreichen kann. Der Salzgehalt wechselt durch den Zufluss von Ostsee- und Nordseewasser und schafft ein besonderes Ökosystem mit Fischarten aus beiden Meeren.
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