Ghuta, Historische Oase am Stadtrand von Damaskus, Syrien
Die Ghouta ist eine Oasenregion in der Nähe von Damaskus, die vom Barada-Fluss und seinen Nebenflüssen bewässert wird. Das entstehende Netzwerk von Wasserkanälen ermöglicht Obst- und Gemüseanbau in einem sonst trockenen Gebiet.
Die Ghouta entwickelte sich im 19. Jahrhundert unter der Verwaltung von Grundbesitzern der Mittelklasse, die Arbeiter beschäftigten, um die Felder und Obstgärten zu bewirtschaften. Diese Struktur prägte die landwirtschaftliche Organisation der Region nachhaltig.
Die Bauernfamilien der Ghouta bauen seit Generationen Obst und Gemüse an und liefern täglich frische Produkte auf die Märkte von Damaskus. Diese landwirtschaftliche Tradition prägt das tägliche Leben und den Rhythmus der Gemeinden in der Region.
Die Region besteht aus mehreren Städten und Dörfern wie Douma, Harasta und Saqba, die jeweils unterschiedliche Transportmittel erfordern. Planen Sie extra Zeit für die Anfahrt ein und informieren Sie sich vor dem Besuch über lokale Verkehrsoptionen.
Das Wassersystem der Ghouta basiert auf einem kunstvollen Netzwerk von Kanälen, die Wasser aus dem Barada-Fluss zu entfernten Feldern leiten. Dieses alte Bewässerungssystem ermöglicht es, dass Landwirtschaft in einer der trockensten Regionen Syriens gedeiht.
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