Apameia am Orontes, Archäologische Stätte in Al-Suqaylabiyah, Syrien
Apamea ist eine antike Stadt in Al-Suqaylabiyah, Syrien, mit ausgedehnten Ruinen aus der römischen Zeit, die sich über mehrere Kilometer erstrecken. Die Überreste zeigen ein rechteckiges Straßennetz mit erhaltenen Säulenreihen, Theater und Wohnbauten aus verschiedenen Perioden der Stadtgeschichte.
Die Stadt wurde um 300 v. Chr. von Seleukos I. Nikator gegründet und diente als wichtiges Handelszentrum des Seleukidenreiches in Nordsyrien. Sie entwickelte sich weiter unter römischer Herrschaft und blieb bis in die byzantinische Zeit eine bedeutende urbane Siedlung.
Die Anlage enthält eines der größten römischen Theater Syriens mit einer Kapazität von 20.000 Plätzen und einem Durchmesser von 139 Metern.
Der Besuch erfordert private Transportmittel und lokale Führung, da die Website nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Das Gelände ist groß und erfordert mehrere Stunden zum Erkunden, am besten mit ausreichend Wasser und Sonnenschutz.
Ein aufwendiges Jagdmosaik wurde hier 1935 entdeckt und zeigt detaillierte Szenen von Tierfängen aus der römischen Zeit. Das Kunstwerk befindet sich heute in einem Museum in Brüssel und war eines der wertvollsten Fundstücke des Ortes.
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