Qasr ibn Wardan, Byzantinischer Palastkomplex im Gouvernement Hama, Syrien.
Qasr ibn Wardan ist ein byzantinisches Palastgebäude mit Kirche und Kasernenstrukturen in der syrischen Wüste. Die Anlage zeigt verschiedene Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen, die zusammen ein Wehrsystem bildeten.
Die Anlage wurde in der Mitte des 6. Jahrhunderts unter Kaiser Justinian I. erbaut, um die byzantinischen Grenzen gegen die Sassaniden zu sichern. Sie stammt aus einer Zeit intensiver Grenzkonflikt zwischen diesen beiden Reichen.
Der Palast verbindet östliche und westliche Baustile in seinen Mauern, was die Verbindung zwischen dem Byzantinischen Reich und der Wüstenregion zeigt. Besucher sehen diese kulturelle Vermischung noch heute in den Details der erhaltenen Strukturen.
Das Gelände liegt weit entfernt von größeren Siedlungen und erfordert ein Fahrzeug für die Anreise. Besucher sollten Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da die Wüstenumgebung wenig Schatten bietet.
Die Ruinen zeigen einen ungewöhnlichen Mix aus schwarzem Basalt und gelblichen Ziegeln in regelmäßigen Streifen an den Mauern. Dieser Wechsel zwischen dunklem und hellem Material war ein charakteristisches Merkmal der spätbyzantinischen Bauweise dieser Region.
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