Abila Lysaniou, Archäologische Stätte in Souq Wadi Barada, Syrien
Abila Lysaniou ist eine archäologische Stätte in der Region Wadi Barada nordwestlich von Damaskus mit Ruinen von Tempeln, Aquädukten und Steininschriften. Die Überreste liegen entlang des Flusses Abana und zeigen die Struktur einer antiken Stadt.
Der Ort war die Hauptstadt des antiken Fürstentums Abilene, bis Kaiser Caligula die Region 37 n. Chr. Herodes Agrippa I. übertrug. Diese Machtverschiebung markierte das Ende der städtischen Bedeutung der Siedlung.
Der Ort wird in frühchristlichen Texten erwähnt und zeigt die Verbindung zwischen antiken Siedlungen und religiöser Geschichte. Besucher können heute an einem Ort stehen, der in religiösen Schriften festgehalten wurde.
Die Stätte liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von Damaskus und ist für Forschungen und Besichtigungen zugänglich. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände vorbereiten und geeignetes Schuhwerk tragen.
Die Römisch-Katholische Kirche erkennt den Ort als Titularbistum an, und historische Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass Bischöfe von hier am Ersten Konzil von Nizäa teilnahmen. Dies verbindet die Stätte mit wichtigen Momenten der frühen kirchlichen Geschichte.
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