Moyen-Chari, Verwaltungsregion im südlichen Tschad
Die Region Moyen-Chari liegt im südlichen Tschad und umfasst Savannenlandschaften mit dem See Iro sowie Teile des Manda-Nationalparks. Das Gebiet erstreckt sich über flaches bis gently welliges Gelände mit Wasserläufen und natürlichen Becken.
Die Region wurde 1900 durch franzosische Behorden als Verwaltungseinheit errichtet und in das Oubangui-Chari-Tchad-System integriert. Diese koloniale Strukturierung pragte die Grenzen und die verwaltungstechnische Organisation bis heute.
Die Region umfasst mehrere ethnische Gruppen, die Tschadisches Arabisch, Gula, Kaba, Laal, Lutos, Ndam, Niellim, Sara, Tumak und Tunia sprechen.
Sarh, die Regionalhauptstadt, dient als Anlaufpunkt mit lebendigen Markten fur Handel und Versorgung. Besuchende sollten bedenken, dass die Infrastruktur ausserhalb der Stadt begrenzt ist und die beste Reisezeit in den trockeneren Monaten liegt.
Der See Iro im Nordosten fasziniert Wissenschaftler, die vermuten, dass er aus dem Einschlag eines Himmelsobjekts entstand. Diese geologische Formation macht ihn zu einem Punkt wissenschaftlichen Interesses in der Region.
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