Südostanatolien, Verwaltungsregion im Osten der Türkei.
Südostanatolien ist eine Region im Osten der Türkei, die Berge, Hochebenen und die Flussläufe von Euphrat und Tigris umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen trockenen Hügeln, fruchtbaren Tälern und Gebieten, in denen sich Dörfer an Felshänge schmiegen.
Das Gebiet war eine Wiege früher Zivilisationen, wobei Siedlungen mehr als 12.000 Jahre zurückreichen. Im Laufe der Jahrhunderte herrschten hier Römer, Byzantiner, Araber und schließlich das Osmanische Reich, bevor es Teil der modernen Türkei wurde.
In Şanlıurfa werden kunstvoll verzierte Teppiche nach Mustern gewebt, die Familien seit Generationen verwenden. In den Innenhöfen alter Häuser versammeln sich Nachbarn zum gemeinsamen Essen und zum Austausch von Geschichten über die Region.
Der Zugang zu verschiedenen Teilen der Region erfolgt über Hauptstraßen, die Großstädte wie Gaziantep, Diyarbakır und Şanlıurfa verbinden. Lokale Minibusse verkehren zwischen kleineren Orten, wobei Fahrpläne je nach Wochentag und Jahreszeit variieren können.
In den Höhlen von Hasankeyf haben Menschen über 12.000 Jahre lang gelebt, wobei viele Wohnräume in die Felswände geschnitten wurden. Einige dieser Höhlen wurden bis ins 20. Jahrhundert noch bewohnt, bevor Staudammprojekte die Landschaft veränderten.
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