Aksaray, Provinz und Bezirk in Zentralanatolien, Türkei.
Aksaray ist eine Provinz in Zentralanatolien mit einer Fläche von etwa 8.000 Quadratkilometer, geprägt von Feldern, Bergen und verschiedenen Landschaftsformen. Insgesamt gibt es sieben Verwaltungsbezirke, darunter Ağaçören, und ein Straßennetz verbindet die Gemeinden miteinander.
Die Region war während der Seidenstraßenzeit ein wichtiger Handelsknoten und verfügte über zahlreiche Karawansereien, die Reisende zwischen Asien und Europa beherbergten. Diese Handelsrouten haben die Entwicklung der Siedlungen und deren Bedeutung über Jahrhunderte geprägt.
Handwerkstraditionen wie Teppichknüpfen und Töpferei prägen das Alltagsbild, wobei diese Fertigkeiten in Werkstätten und auf Märkten sichtbar sind. Die lokale Küche nutzt Zutaten aus der Region und wird mit überlieferten Methoden zubereitet, die man in Häusern und bei Festen erleben kann.
Die beste Zeit zum Besuch ist der Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen gemäßigt sind und die Landschaft grün wirkt. Besucher sollten beachten, dass die Gegend dünn besiedelt ist und Fahrten zwischen den Orten längere Reisezeiten erfordern können.
Das Gebiet nutzt ein ausgeklügeltes System von unterirdischen Wasserleitern, sogenannte Qanat, um Wasser aus unterirdischen Quellen auf die halbtrockenen Felder zu verteilen. Diese alte Bewässerungstechnik ermöglicht es, in dieser wasserarmen Region landwirtschaftlich zu arbeiten und ist noch heute in Gebrauch.
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