Edirne, Verwaltungsprovinz in Ostthrakien, Türkei
Edirne Province ist eine Verwaltungseinheit in der Türkei, die den europäischen Teil des Landes im Nordwesten bildet und bis an die Grenzen zu Bulgarien und Griechenland reicht. Das Gebiet umfasst neun Bezirke mit Städten und Ortschaften, die entlang von Flüssen und Straßen liegen, welche sich durch flaches und hügeliges Gelände ziehen.
Die Region gehörte jahrhundertelang zu verschiedenen Reichen und lag im Einflussbereich griechischer, römischer und osmanischer Herrschaft. Nach der Gründung der türkischen Republik im 20. Jahrhundert wurde die heutige Verwaltungsgliederung eingerichtet, die das Gebiet in Bezirke aufteilte.
Die Landschaft ist von Feldern und Dörfern geprägt, die sich bis an die Grenzen zu Bulgarien und Griechenland erstrecken. In den Ortschaften finden sich noch traditionelle Häuser, und die Menschen pflegen regionale Bräuche, die seit Generationen weitergegeben werden.
Reisende können mit dem Auto oder Zug durch die Region fahren, da Fernstraßen und Bahnverbindungen nach Europa und in die türkischen Landesteile führen. Grenzübergänge verbinden das Gebiet mit Bulgarien und Griechenland, wodurch mehrtägige Reisen zwischen den Ländern möglich werden.
Die Provinz liegt im einzigen Teil der Türkei, der sich westlich der Meerengen befindet, und ist damit der europäische Außenposten des Landes. Wer durch die Gegend fährt, bemerkt, wie sich die Landschaft allmählich von der anatolischen Hochebene unterscheidet und eher an südosteuropäisches Flachland erinnert.
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