Arnavutköy, Historisches Viertel in Beşiktaş, Türkei.
Arnavutköy ist ein Viertel an der europäischen Küste des Bosporus mit hölzernen Häusern aus der Osmanischen Zeit und Gebäuden am Wasser in zarten Pastellfarben. Die Straßen verlaufen parallel zum Ufer und verbinden Wohnhäuser mit kleinen Plätzen und Ufer-Restaurants.
Die Siedlung wurde 1468 gegründet, als Sultan Mehmed II. albanische Handwerker nach Konstantinopel brachte, um die Straßen der Stadt zu pflastern. Diese Arbeiter ließen sich später in der Gegend nieder und gründeten die erste Gemeinschaft.
Die Nachbarschaft zeigt religiöse Vielfalt durch die griechisch-orthodoxe Kirche Taksiarkis, die Tevfikiye-Moschee und die ehemalige Synagoge, die verschiedene Gemeinschaften repräsentieren. Diese Gebäude stehen nebeneinander und erzählen von einem historischen Zusammenleben unterschiedlicher Gläubiger.
Die Gegend ist mit Bussen von Taksim oder Kabataş aus erreichbar, und Fähren verbinden sie mit anderen Orten am Wasser. Es empfiehlt sich, zu Fuß durch die engen Gassen zu gehen, um die Häuser und den Blick aufs Wasser vollständig zu genießen.
Das Gebiet war in der Osmanischen Zeit ein wichtiges Zentrum für den Erdbeeranbau und produzierte eine spezielle Sorte, die in den letzten Jahrzehnten selten geworden ist. Diese lokale Frucht war einst für ihre Qualität bekannt und prägte die Identität der Gegend.
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