Šamuḫa, Archäologische Stätte in der Provinz Malatya, Türkei.
Samuha ist eine archäologische Stätte in der Provinz Malatya mit Überresten mehrerer Besiedlungsschichten aus der Antike. Der Fundplatz liegt am nördlichen Ufer des Kizil Irmak und zeigt deutlich ein Tempelviertel mit vierzehn Räumen aus der Zeit der Hethiter.
Die Stätte war während des Hethiterreiches im 14. Jahrhundert v. Chr. ein militärisches Verwaltungszentrum. Sie gewann an Bedeutung, als Konflikte mit den Kaskas in der Region zunahmen.
Die Ausgrabungen zeigen Überreste eines Tempels, der der Göttin Shaushka-Ishtar gewidmet war. Man kann sehen, wie religiöse Praktiken und Verehrungsformen hier miteinander verflochten waren.
Der Ort befindet sich in einer ländlichen Gegend und erfordert Vorbereitung für einen Besuch, da die Infrastruktur begrenzt ist. Es ist ratsam, in den wärmeren Monaten zu kommen und angemessene Ausrüstung mitzu nehmen.
Über hundert Keilschrifttafeln wurden hier gefunden, auf denen Texte in Hethitisch, Luwisch und Hurritisch geschrieben sind. Diese Texte zeigen, wie verschiedene Sprachen und Kulturen an diesem Ort zusammenkamen.
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